Zu den Referenzprojekten der Firma Huber gehört das Flying-Theater „Voletarium“ des Europa Parks in Rust.

Anwenderbericht: Smarte Mammutprojekte intelligent kalkuliert

Huber Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, Hohberg

Ob Freizeitpark, Industriebetriebe, Ärztehäuser oder Wohnanlagen. Die Firma Huber Gebäudetechnik aus Hohberg setzt Projekte dieser Größenordnung im Tagesgeschäft um und betreut die teilweise vollautomatisierten Gebäude mit ihrem Service-Team auch im Nachhinein. Für die Kalkulation der Projekte, die Abwicklung auf der Baustelle und die kaufmännische Verwaltung setzt der moderne Betrieb seit über 30 Jahren auf die ERP-Software Streit V.1 und deren Elektroleistungskatalog.

Die Firma Huber Gebäudetechnik GmbH & Co. KG aus Hohberg bei Offenburg betreut Großprojekte im Gewerbe- und Wohnungsbau für Privatwirtschaft und Kommunen. Ihr zweites Standbein ist die hochwertige Umsetzung von privaten Ein- und Mehrfamilienhäusern mit smarter Gebäudetechnik. Die Geschäftsführer Gerold Huber und Stefan Gutmann haben sich schon früh auf die technische Realisierung umfangreich vernetzter und automatisierter Projekte spezialisiert. Für Konzeption und Planung dieser Objekte gründete Gerold Huber zusammen mit Mario Huck die Xennio GmbH & Co. KG. Als Informatiker bringt Mario Huck den IT-Hintergrund, um intelligenten Gebäuden ein Höchstmaß an Flexibilität zu entlocken und individuelle Kundenwünsche professionell umzusetzen.

Kunde der ersten Stunde

Gerold Huber übernahm den seit 1951 bestehenden Betrieb vor 15 Jahren von seinem Vater, Eugen Huber. Der hatte in den 1980er Jahren den Weitblick besessen, seine kaufmännische Arbeit von einer EDV-Lösung unterstützen zu lassen. Damit gehörte er zu einem der frühen Kunden der heutigen Streit Datentechnik GmbH. SHW, das Vorgängerprodukt der aktuellen Branchensoftware Streit V.1, wurde installiert und unterstützte ihn fortan bei der Belegerstellung und der Artikelverwaltung. Elektro Huber, so der damalige Name, und seine Software entwickelten sich gemeinsam prächtig. Auch ein Blick über den „Tellerrand“, dem ein knappes Jahr lang der Einsatz einer anderen Branchensoftware folgte, änderte daran nichts. Nach der Testphase kehrte der Betrieb zu Streit V.1 zurück. Eugen Huber bildete in den 25 Jahren, in denen er den Betrieb führte, 40 Lehrlinge aus. Auch hier bewies er Weitblick.

Heute ist auch Gerold Huber offen für aktuelle Technologien und sinnvolle Effizienzwerkzeuge. „Wir nutzen intensiv jene Funktionen in Streit V.1, die unsere Arbeit erleichtern und sich wiederholende Arbeitsschritte verkürzen“, erklärt der Geschäftsführer. „Zum Beispiel setzen wir den Elektroleistungskatalog ein, um Standardarbeiten über eine Leistung komplett in der Kalkulation abbilden zu können und nicht einzelne Arbeitsschritte und Materialeinsätze kalkulieren zu müssen.“ Bei über 72.000 anpassbaren Leistungen werden die Kalkulatoren fast immer fündig. „Die Arbeit ohne den Streit V.1 Leistungskatalog ist für uns inzwischen unvorstellbar“, konstatiert Huber.

Die Firma Huber Gebäudetechnik aus Hohberg-Hofweier bei Offenburg betreut Großprojekte im Gewerbe- und Wohnungsbau für Privatwirtschaft und Kommunen.
Die Firma Huber Gebäudetechnik aus Hohberg-Hofweier bei Offenburg betreut Großprojekte im Gewerbe- und Wohnungsbau für Privatwirtschaft und Kommunen.
Titel und Positionen einer per GAEB eingelagerten Ausschreibung vergleicht der LV-Wizard mit bereits kalkulierten Leistungen.
Titel und Positionen einer per GAEB eingelagerten Ausschreibung vergleicht der LV-Wizard mit bereits kalkulierten Leistungen.

LV-Wizard kalkuliert Projekte teilautomatisch

Wiederkehrende Arbeitsschritte verkürzen, ist auch das Ziel des Streit V.1 LV-Wizards. Titel und Positionen einer per GAEB eingelagerten Ausschreibung vergleicht der LV-Wizard mit bereits kalkulierten Leistungen. Wird er fündig, bietet er dem Kalkulator die Option, die passenden Positionen komplett zu übernehmen. „Dank des inzwischen hohen Standardisierungsgrades bei Ausschreibungen, können wir mit dem LV-Wizard bis zu 70% der Zeit für unsere Kalkulationen einsparen“, rechnet Gerold Huber vor.

Wachstum und Expansion

Als 2013 die Nachfolge des in der Nähe gelegenen Elektrotechnikbetriebes Aumüller nicht gesichert werden konnte, übernahmen Gerold Huber und Stefan Gutmann den Betrieb, der zunächst als hundertprozentige Tochter unter der Firmierung Aumüller GmbH & Co. KG agierte und unter anderem die Gebäudetechnik zahlreicher REWE-Märkte betreute. 2015 verschmolzen die Betriebe schließlich. Alle Mitarbeiter sind geblieben.

Die Übernahme der Firma Elektro Service Witt aus Denzlingen ermöglichte Anfang des Jahres die Installation eines zweiten Standortes in Freiburg. Der Wirkungskreis der Firma Huber Gebäudetechnik erweitert sich durch diese Maßnahme bis zur Schweizer Grenze, wobei die Koordination aller Projekte zentral in Hohberg erfolgt. Stand heute beschäftigen Gerold Huber und Stefan Gutmann über 50 Mitarbeiter. Tendenz steigend. Entsprechend ist die Lager- und Bürofläche der erst 2014 bezogenen Zentrale in Hohberg in diesem Jahr großzügig erweitert worden.

Im Projekt vereint, in der Buchhaltung getrennt

Die mit dem Informatiker Mario Huck zusammen gegründete Firma Xennio kooperiert als Fulfillment-Partner mit regionalen Architekturbüros, wenn es um die Planung von Gebäudeautomatisierung, Konferenzraumtechnik, Beschallung / Multimedia sowie von Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik geht. „Der regionale Fokus ist uns wichtig, um kurzfristig reagieren und langfristige Partnerschaften aufbauen zu können“, erklärt Gerold Huber. Zum Jahreswechsel 2017/18 wird Xennio als Sparte in der Huber Gebäudetechnik GmbH & Co. KG aufgehen und fortan „Huber Gebäudetechnik Media“ heißen.

In der ERP-Software Streit V.1 wird Xennio bis dahin als zweiter Mandant neben der Huber Gebäudetechnik geführt. Hierdurch ergeben sich zahlreiche Vorteile, die bei dem Zugriff auf gemeinsame Stammdaten beginnen und bei gleichförmigen Abläufen, Belegen und Formularen noch nicht enden. „Mittelfristig möchten wir die Finanzbuchhaltung im eigenen Haus erledigen und hierzu das entsprechende Streit V.1 Modul anschaffen“, plant Stefan Gutmann. „Insgesamt streben wir einen höheren Digitalisierungsgrad im Unternehmen an.“

Streit V.1 Archiv als zentrale Belegablage

Die fortschreitende Digitalisierung des Betriebes wird unter anderem durch die intensive Nutzung des Streit V.1 Archivs erreicht. Eingangsrechnungen werden in Streit V.1 gebucht und geprüft. Anschließend wird ein Barcode-Etikett für den Scan des Belegs aufgebracht. Die Zuordnung zu Projekt, Kunde und Lieferant erfolgt dadurch nach dem Einscannen des Belegs automatisch. Wichtige Fotos, PDF-Dateien, E-Mails oder andere Belege, die dokumentiert werden sollen, können auch einfach per Drag & Drop in das jeweilige Archiv gezogen und verschlagwortet werden.

„Der Reiz am Archiv ist für mich die Intelligenz dahinter“, erläutert Gerold Huber. „Wenn ich einen Beleg per Drag & Drop in das Projektarchiv lege, wird er automatisch auch beim Kunden, beim mit dem Projekt verknüpften Lieferanten sowie beim Projektleiter und, im Falle einer E-Mail, sogar bei deren Absender hinterlegt. Die eigentliche Datei archiviert Streit V.1 dabei nur einmal und verteilt sie nur als Verknüpfung in die verschiedenen Archive. Das spart Speicherplatz.“ Dass seine Firma damit der Dokumentationspflicht nach GDPdU nachkommt wird da fast zur Nebensache. „Es ist beruhigend zu wissen, dass wir diese Verpflichtung erfüllen, aber der wichtigere Vorteil dieses Archivs ist für mich die lückenlose Dokumentation, die ich jederzeit im Zugriff habe, ohne mir die Aktenordner aus dem Regal suchen zu müssen.“

Mobile Anwendungen für Service-Monteure

Seit einigen Jahren arbeiten die Service-Monteure der Firma Huber Gebäudetechnik im Außendienst mit Tablet-PCs zur Auftragsabwicklung. Ihre Service-Aufträge werden von der Hauptanwendung online an das Mobilgerät übertragen und dort bearbeitet. Der digitale Rapportzettel kann mit dem Kunden durchgegangen und von ihm direkt am Tablet unterzeichnet werden. „Die mobile Serviceabwicklung haben wir sukzessive eingeführt, um die Akzeptanz im Team zu testen“, erinnert sich Gerold Huber. „Sie hat die Abwicklung unserer Service-Aufträge stark vereinfacht und die Rechnungsstellung beschleunigt. Das hat nicht nur uns Geschäftsführer, sondern auch die Mitarbeiter überzeugt.“

Umfangreiche Software-Kenntnisse im Betrieb vorhanden

Als langjährige Anwender kennen sich die Mitarbeiter bei Huber Gebäudetechnik mit ihrer ERP-Software bestens aus, weiß Gerold Huber: „Durch die mit der Firma Streit Datentechnik abgeschlossene Betreuungsvereinbarung steht uns immer die neueste Version von Streit V.1 zur Verfügung. Wir halten das System so aktuell wie möglich, um hinzugefügte Funktionen sofort zu nutzen und unsere Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten.“

Neue Kolleginnen und Kollegen werden vom eigenen Team in der Verwaltung eingearbeitet, bis sie den nötigen Wissensstand haben, um die täglichen Arbeiten erledigen zu können. Für tiefergehendes Wissen in einem der Programmmodule heuert Huber einen Außendienstberater der Streit Datentechnik GmbH an. „Für einen solchen Termin werden intern Fragen gesammelt und ein Schwerpunktthema für den Tag zusammen mit dem Berater herausgearbeitet“, erläutert Gerold Huber. „Reine Anwendungsfragen klären meine Mitarbeiter mit der Hotline, die sehr gut erreichbar und kompetent ist. Schließlich braucht man schnell eine Antwort, um seine Arbeit fortsetzen zu können.“

Die nächsten Projekte stehen vor der Tür

Gerold Huber und Stefan Gutmann wissen ihre Verwaltung in guten Händen. Zusammen mit ihrem Team schauen sie der Zukunft gelassen entgegen. Das nächste Großprojekt, der neue Wasserpark des Europa Parks in Rust, steht vor der Tür. „Unsere Großprojekte und deren Herausforderungen sind für uns das Salz in der Suppe“, freut sich Huber auf das, was kommt.

Auf der Software-Seite testen Gerold Huber, Stefan Gutmann und ihr Team derzeit das Streit V.1 Modul „Digitale Zeiterfassung“. So soll es nach und nach dem Stundenzettel an den Kragen gehen. „Unsere ERP-Software ist seit 30 Jahren mit uns gewachsen“, resümiert Stefan Gutmann. „Das gibt mir Sicherheit und das gute Gefühl, dass unsere Verwaltung mit der Unternehmensentwicklung auch zukünftig schritthalten kann.“

Autor: Tobias Funken, Streit Datentechnik GmbH

Stefan Gutmann (links) und Gerold Huber, Geschäftsführer der Huber Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, sind sich einig: „Eine zukunftssichere ERP-Software ist ein entscheidender Baustein für solides Wachstum.“
Stefan Gutmann (links) und Gerold Huber, Geschäftsführer der Huber Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, sind sich einig: „Eine zukunftssichere ERP-Software ist ein entscheidender Baustein für solides Wachstum.“
Ein zweites Standbein ist die hochwertige Umsetzung von privaten Ein- und Mehrfamilienhäusern mit smarter Gebäudetechnik.
Ein zweites Standbein ist die hochwertige Umsetzung von privaten Ein- und Mehrfamilienhäusern mit smarter Gebäudetechnik.